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Salpetersaeure 53% techn.

Salpetersaeure 53% techn.
Salpetersaeure 53% techn.

Salpeterssäure 53% techn.,Komplettpalette 6 x 80 kg (60,15 l), Polykanister 60 l

528,60 €
Salpetersaeure 53% techn.

Salpeterssäure 53% techn., 1200 kg (~ 910 L), IBC

911,00 €
ODER
Beschreibung

Details

Salpetersäure ist in reinem Zustand farblos. Konzentrierte Salpetersäure zersetzt sich jedoch leicht (besonders unter Lichteinwirkung) und hat aufgrund des in ihr gelösten Stickstoffdioxids (NO2) oft einen gelblichen oder rötlichen Farbton. Reine Salpetersäure, die freies Stickstoffdioxid enthält, wird rauchende Salpetersäure genannt. Sie enthält über 90 % HNO3, wirkt stark oxidierend und kann manche leicht brennbaren Stoffe entzünden; daher gilt Salpetersäure ab 70 % als brandfördernd. Salpetersäure, die durch gelöstes Stickstoffdioxid gelb gefärbt ist, kann durch eine kleine Menge Harnstoff oder besser Harnstoffnitrat entfärbt werden.

Salpetersäure löst die meisten Metalle auf. Ausnahmen sind die Edelmetalle Gold, Platin und Iridium. Auch Aluminium, Titan, Zirconium, Hafnium, Niob, Tantal und Wolfram widerstehen der Auflösung durch Salpetersäure durch Passivierung. Dabei bildet sich auf dem Metall eine fest haftende, undurchlässige Oxidschicht. Da man somit Gold und Silber trennen konnte, wurde sie früher Scheidewasser genannt. Gemischt mit Salzsäure (Königswasser) oder Selensäure kann sie auch Gold und Platin auflösen. Weiter sind Aluminium und Eisen infolge Passivierung resistent gegenüber kalter, Chrom gegenüber heißer Salpetersäure.

 

Verwendung
Salpetersäure ist einer der wichtigsten Grundstoffe der chemischen Industrie. Sie dient:

  • in Form ihrer Salze (Nitrate) als Düngemittel und für Explosivstoffe,
  • als Salz Silbernitrat in der Fotoindustrie,
  • als Scheidewasser zur Trennung (Quartation) von Gold und Silber (Silber wird aufgelöst)
  • in Mischungen mit Salzsäure als Königswasser zum Auflösen von Gold sowie zum Vergolden und zum Nachweisen von Gold
  • zum Beizen und Brennen von Metallen (grafische und galvanische Technik),
  • zur Nitrierung von organischen Stoffen bei der Herstellung von Farbstoffen, Heilmitteln, Explosivstoffen und Desinfektionsmitteln,
  • in Form ihrer Ester zur Herstellung von Explosivstoffen (Sprengöl), Celluloid, Nitro- und Zaponlacke,
  • zum Verändern von Fetten (Wasserlöslichkeit) zum Zwecke der Reinigung,
  • zum Polieren von Metallen.
  • Als Bestandteil von Raketentreibstoffen (Siehe WFNA und RFNA)

Gemische mit Schwefelsäure werden Nitriersäure genannt und zur Nitrierung von organischen Verbindungen verwendet.

 

Strukturformel
Struktur von Salpetersäure
Allgemeines
Name Salpetersäure
Andere Namen
  • Dioxidohydroxidostickstoff
  • Scheidewasser
  • Hydrogennitrat
Summenformel HNO3
CAS-Nummer 7697-37-2
PubChem 944
Kurzbeschreibung

in reiner Form farblose Flüssigkeit, durch Licht oder Wärme teilweise Zersetzung zu Stickoxiden unter Gelb- bis Rotfärbung

Eigenschaften
Molare Masse 63,01 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,51 g·ml−1 (20 °C)

Schmelzpunkt

−42 °C

Siedepunkt

86 °C

Dampfdruck

56 hPa (20 °C)

pKs-Wert

−1,37

Löslichkeit

mit Wasser in jedem Verhältnis mischbar, heftige Reaktion mit Ethanol

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) 
03 – Brandfördernd 05 – Ätzend

Gefahr

H- und P-Sätze H: 272-314
P: 220-ิว๏280-ิว๏305+351+338-ิว๏310 
EU-Gefahrstoffkennzeichnung  aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) 
Brandfördernd Ätzend
Brand-
fördernd
Ätzend
(O) (C)
R- und S-Sätze R: 8-35
S: (1/2)-23-26-36-45
MAK

5,2 mg·m−3

LD50

430 mg·kg−1 (Mensch)

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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