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Essigssäure 60% techn.

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ODER
Beschreibung

Details

Essigsäure (systematisch Ethansäure, lateinisch acidum aceticum) ist eine farblose, flüssige, ätzende und typisch riechende Carbonsäure der Zusammensetzung C2H4O2 (Halbstrukturformel CH3COOH). Als Lebensmittelzusatzstoff hat sie die Bezeichnung E 260. Wässrige Lösungen der Essigsäure werden trivial nur Essig und reine Essigsäure Eisessig genannt. Die Salze und Ester der Essigsäure heißen Acetate oder (systematisch) Ethanoate.

 

Verwendung
Essigsäure hat eine große Bedeutung als Geschmacksstoff. Essigsäure (E 260) und ihre Salze Kaliumacetat (E 261), Natriumacetat (E 262) und Calciumacetat (E 263) werden als Säuerungsmittel für Obst und Gemüse in Dosen und Gläsern (0,5–3 % Essigsäure), bei Fisch in allen Variationen, Konserven, verschiedenste Marinaden, Feinkostsalaten, Mayonnaisen, Salatsoßen zusammen mit Sorbinsäure (E 200) oder Benzoesäure (E 210) und für das Einlegen und Abwaschen von frischem Fleisch verwendet. Der bakterizide Effekt der Essigsäure besteht darin, dass durch den veränderten pH-Wert physiologische Prozesse unterbunden werden und auch Eiweiße denaturieren. Haushaltsessig besteht aus biogenem Essig und enthält 5 % Essigsäure. Essigessenz ist eine 25-prozentige Essigsäurelösung in Wasser, riecht stark stechend und darf nur verdünnt in Speisen verwendet werden.

Anwendung findet fast ausschließlich großtechnisch hergestellte Essigsäure. Dabei werden mehr als 65 % der Weltproduktion für Polymere auf der Basis von Vinylacetat (43 %) und Celluloseacetat (25 %) aufgewendet. Vinylacetat ist die Grundlage für Polyvinylacetat (PVAc), das unter anderem in Farben und Klebstoffen verwendet wird, in geringerem Umfang auch in Vinylacetat-Copolymeren (wie Ethylenvinylacetaten) und Polyvinylalkohol. Celluloseacetat wird vor allem zur Produktion von Zigarettenfilter, Folien und Kunststoffprodukten verwendet.

Weitere Verwendungen umfassen verschiedene Ester wie Essigsäure-n-butylester und Essigsäureisopropylester (zusammen 11 %), die als Lösungsmittel für Kosmetika und Parfums verwendet werden. Weitere 10 % werden für die Herstellung von Essigsäureanhydrid, Acetanilid, Essigsäurechlorid und Ammoniumacetat genutzt.

 

Strukturformel
Strukturformel der Essigsäure
Keile zur Verdeutlichung der Geometrie
Allgemeines
Name Essigsäure
Andere Namen
  • Acetoxylsäure
  • Acetylsäure (veraltet)
  • acidum aceticum (lateinisch)
  • AcOH
  • Äthansäure
  • Eisessig (Bez. für reine Säure)
  • Ethansäure
  • Ethoxylsäure
  • HAc
  • Holzsäure (obsolet)
  • Methancarbonsäure
  • Methylcarbonsäure
  • E 260
  • Säureessig
Summenformel C2H4O2
CAS-Nummer 64-19-7
PubChem 176
ATC-Code
  • G01AD02
  • S02AA10
Kurzbeschreibung

stechend riechende Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch 

Eigenschaften
Molare Masse 60,05 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,05 g·cm−3 

Schmelzpunkt

17 °C 

Siedepunkt

118 °C 

Dampfdruck

16 hPa (20 °C) 

pKs-Wert

4,76 

Löslichkeit

vollständig mischbar mit Wasser (20 °C) 

Brechungsindex

1,371 (20°C)

Sicherheitshinweise
Bitte die eingeschränkte Gültigkeit der Gefahrstoffkennzeichnung bei Arzneimitteln beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) 
02 – Leicht-/Hochentzündlich 05 – Ätzend

Gefahr

H- und P-Sätze H: 226-314
P: 280-ิว๏301+330+331-ิว๏307+310-ิว๏305+351+338 
EU-Gefahrstoffkennzeichnung aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) 
Ätzend
Ätzend
(C)
R- und S-Sätze R: 10-35
S: (1/2)-23-26-45
MAK

10 ml·m−3; 25 mg·m−3 

LD50

3310 mg·kg−1 (Ratte, oral) 

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
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